Das erste von 3 H’s

Aktualisiert: vor 3 Tagen


von Kurt Wittmann


SNP BasCats Heidelberg - XCYDE Angels Nördlingen 71:65 (18:14, 16:15, 14:18, 23:18)


In HD? – Ja, in HD. – Also in höchster Qualität? Nein, das nicht, sondern in Heidelberg. Höchste Qualität konnte man von den XCYDE Angels nach den letzten Wochen wahrlich nicht zu erwarten. Das erste Match des kuriosen Dreierpacks Heidelberg – Halle – Heidelberg ist gespielt. Zwischen Hin- und Rückspiel gegen die BasCats innerhalb einer Woche liegt nämlich noch das Heimspiel gegen die Lions aus Halle am kommenden Sonntag. Am Mittwoch Abend waren die Angels zunächst einmal auf der Suche nach ihrem Rhythmus. Als man meinte, ihn gefunden zu haben, ließen die Kräfte nach und man versäumte es den dritten Sieg in Serie mitzunehmen. Mit 71:65 ließ die Imreh-Truppe zwei wichtige Punkte im Kampf um Play-Off-Plätze in Baden-Württemberg.


Nach zwei ausgefallenen Spielen war es nicht verwunderlich, dass es im ersten Viertel zu Missverständnissen und Fehlwürfen kam. Laura Geiselsöder war es, die mehrfach ihre Drives startete und entweder gefoult wurde oder traf. 18:14 nach zehn Minuten, alles offen. Leider fanden die Würfe von Nördlingens Topscorerin Anneke Schlüter zunächst nicht ins Ziel. Ohne ihre Punkte war an einen Führungswechsel nicht zu denken. Immerhin stand die Verteidigung, auf die Coach Imreh immer großen Wert legt, und hielt die Gastgeber auf mageren 34 Punkten bis zur Halbzeitpause, so dass man mit eigenen 29 Punkten keineswegs aussichtslos zurücklag.


Im dritten Viertel intensivierten die Angels ihre Frau-Frau-Verteidigung sogar noch einmal. Einige Male lief die 24-Sekunden-Angriffszeit der Heidelberger ab ohne dass die BasCats überhaupt zum Wurf kamen und als Schlüter ihren zweiten Dreier des Spiels traf, lag man nach dreißig gespielten Minuten nur noch mit 48:47 zurück. Zwei Minuten später sorgte Julia Köppl, die ihr bisher bestes Spiel im Angels-Trikot zeigte, mit zwei Freiwürfen zum ersten Mal für den Ausgleich. Das Momentum schien auf die Seite der Gäste zu kippen. Brodersen erzielte sogar die 54:52-Führung für ihre Angels, doch Heidelberg kam zurück und mogelte sich erneut Punkt um Punkt nach vorne. Statt die einmal eroberte Führung mit Selbstbewusstsein ins Ziel zu bringen, verhinderten zu viele individuelle Unzulänglichkeiten einen durchaus möglichen Auswärtssieg. Zwar rüttelte man in den Schlussminuten noch einmal mit Pressverteidigung an der Standhaftigkeit der Heidelberger, dies reichte aber nicht mehr um das Match noch einmal herumzudrehen. Bleibt zu hoffen, dass das Spiel in Heidelberg dazu beiträgt, dass die Angels wieder ihren Spielrhythmus finden und die nächsten beiden H’s, beide in der Hermann-Keßler-Halle siegreich gestaltet werden können. Die Chance auf eine Revanche gegen die BasCats bietet sich ja bereits am nächsten Mittwoch. Drei Tage vorher kann Coach Imreh seine Mädels gegen die Halle Lions schon einmal üben lassen, wie man einen weiteren Heimsieg aufs Guthaben-Konto bringt. Die zahlreichen XCYDE-Fans, die treu an ihren Endgeräten mitfiebern, würde es freuen.


Selma Yesilova (n.e.), Magaly Meynadier (12, 1 Dreier), Levke Brodersen (6), Laken James , Anneke Schlüter (15, 3), Respect Leaphart (4), Victoria Waldner (12, 9 Rebounds), Julia Köppl (9, 1), Laura Geiselsöder (7,1) und Steffi Sachnovski (n.e.)


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